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Bardzo się cieszę, że wielu ludzi oferuje swoją konkretną pomoc w nagłaśnianiu prawdy o działaniach Jerzego Owsiaka. Jest to cenne i przede wszystkim ma konkretny wymiar, jak poniższe i obiecane tłumaczenie na język niemiecki listu do Mercedesa-Benz Deutschland (Daimler Deutschland). Dwa maile przetłumaczył Czytelnik kontrowersje.net, który chce pozostać anonimowy, ale to nie znaczy, że moim obowiązkiem nie jest imienne podziękowanie. Dziękuję bardzo. Trzeciego maila przetłumaczyła firma i zrobiła to za darmo. Nie proszony o nic podaję namiar i polecam usługi, sprawnie, szybko, rzetelnie wywiązują się z powierzonych zadań: www.loquax.pl. Owocem bezinteresownego wsparcia dla "słusznej sparwy" jest gotowy materiał do powszechnego użytku i kolportażu. Proszę o włączenie się do akcji, której celem jest rozpowszechnienie skandalicznej odpowiedzi Rzecznika Mercedes-Benz Polska, który zakpił sobie nie tylko z marki Mercedes, ale z ustaleń Sądu i profesjonalnego podejścia do wykonywanego zawodu. Aby włączyć się do protestu i przekazać Mercedesa-Benz Deutschland informacje na temat używania przez Owsiaka argumentu Auschwitz w polemice z krytykami i przede wszystkim wskazać na łamanie przepisów prawa procesowego zarówno przez fundację WOŚP, jak i jej prezesa zarządu, wystarczy:
 

  1. Wkleić poniższy tekst w całości do dowolnego programu pocztowego.
  2. W tytule wiadomości wpisać: Auschwitz als Argument in einer „Diskussion”! Skandalöses Verhalten des Pressesprechers von Mercedes-Benz Polska Sp. z o.o
  3. W polu, gdzie wpisujemy mail odbiorcy wkleić: dialog@daimler.com, media.dialog@daimler.com
  4. Po słowach „Mit freundlichen Grüßen” (tuż nad kreską oddzielając list do Mercedesa Deutchland od przetłumaczonej korespondencji z polski rzecznikiem) dopisać swoje imię lub/i imię i nazwisko. Nie jest to konieczne, ale mile widziane.

 
I to wszystko, cała operacja nie powinna zająć więcej niż 30 sekund, oczywiście im więcej maili spłynie do niemieckiej centrali, tym większa szansa, że uzyskamy satysfakcjonującą odpowiedź. Proszę wszystkich razem i każdego osobna, by zadał sobie tę odrobinę trudu i  przyłączyć się do akcji. Po staropolsku – z góry dziękuję.

An: Pressesprecher Mercedes-Benz Deutschland
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich möchte hiermit mein Bedauern und Empörung aufgrund der Äußerung Ihres Kollegen, den Pressesprecher von Mercedes-Benz Polska Sp. z o.o aussprechen. Herr Aleksander Rzepecki hat auf eine skandalöse Art und Weise und mit Gefährdung des guten Rufes des Unternehmens Mercedes-Benz Stellung zu Fragen hinsichtlich des Engagements der Firma Mercedes-Benz Polska Sp. z o.o an der Wohltätigkeitsveranstaltung „23. Finale WOŚP“ genommen.
 
Im Anhang finden Sie  sowohl die originale Antwort, als auch eine Übersetzung zu Ihrem Verbleib und der freundlichen Bitte um Stellungnahme zu deren Inhalt und Stil.
Um Ihnen ein bessere Bild der Situation zu vermitteln, ist eine kurze Schilderung des Sachverhaltes vonnöten. Der Veranstalter der Wohltätigkeitsaktion „23. Finale WOŚP“ ist eine Stiftung (WOŚP), die in Polen viele Kontroversen auslöst. Dies ist vor allem durch die sehr undurchsichtige Finanzierungsstrukturen der Stiftung und deren Vorsitzenden, Herrn Jerzy Owsiak, zu verschulden.
 
Seit Jahren lehnt es die Stiftung ab, Informationen zu detaillierten Abrechnungen der Spenden und öffentlichen Mitteln zu veröffentlichen. Im September 2014 hat die Stiftung mehrmals die rechtskräftige Aufforderung des Gerichtes zur Freigabe der Buchhaltungsunterlagen ignoriert.
Diese offensichtliche Missachtung des Gesetzes muss selbstverständlich Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Stiftung WOŚP wecken, so dass jede Firma, die mit einer das Gesetz missachtenden Stiftung zusammenarbeitet, Ihren eigenen Ruf aufs Spiel setzt.
 

  1. Umso mehr ist das skandalöse Verhalten des Vorsitzenden Jerzy Owsiak, welcher es nicht zu unterlassen mag seine Kritiker vulgär anzugreifen und in seinen Aussagen den Terminus „Auschwitz“ missbraucht:
     „(…) solche Standards herrschten in Auschwitz, solche Standards haben Nazis eingeführt, solche Standards hat der tiefe Kommunismus und Stalin eingeführt, der Menschen aufteilte und erklärte wer wer ist und wer vernichtet werden sollte und wer nicht. (…)

    QUELLE: http://niezalezna.pl/51613-owsiak-czuje-sie-jak-w-obozie-w-auschwitz-pytania-o-wosp-porownuje-do-nazizmu
     

  2. "Das, was sich in der letzten Zeit um uns herum dreht ist einfach unfassbar. Es ist etwas, was ich mit meinem Verstand nicht real umfassen kann. Weil, wenn ich das zu irgendetwas vergleichen will, dann muss ich es leider mit dem Geruch der Gaskammern vergleichen, mit Kommunismus- oder Nazionalsozialismums-Sprache, mit Worten die vielleicht in Katyn oder in Auschwitz fielen."

    QUELLE: http://wyborcza.pl/1,75968,15422689,Owsiak_przesadzil__Nie_mozna_banalizowac_Zaglady.html
     

  3. „Das ist diese Kraft, diese Freude, die es mir ermöglicht dem Blogger „Matka Kurka“ zu sagen: verpiss dich!(…)

    QUELLE: http://web.archive.org/web/20140122171110/http://www.tokfm.pl/Tokfm/1,103088,14970087,Owsiak_o_internautach__Mamy_klopocik_w_postaci_chamowy_.html
     

  4.  „Das gibt uns diese Kraft, so dass wenn jemand im Blog Schwachsinn schreibt, dann machen wir das in 3 Schritten: Hör zu, höre auf das zu machen, du liegst falsch, wir Rechnen alles genau ab. Und beim 3. Mal sagen wir: OK. Wir gehen vor Gericht. Und dann sagt dieser Blogger: Na klar, die haben die Gerichte doch in der Tasche, dann bin ich ja schon verurteilt, ich habe schon verschissen. Gut, dann hast Du halt verschissen!

    QUELLE: http://web.archive.org/web/20140122171110/http://www.tokfm.pl/Tokfm/1,103088,14970087,Owsiak_o_internautach__Mamy_klopocik_w_postaci_chamowy_.html

 
Der oben erwähnte Kritik – ein Blogger, der bereits vor Gericht eine Reihe von Unstimmigkeiten in der Finanzierung und Funktionsweise der Stiftung WOŚP beweisen konnte, musste sich jetzt der Fäkalsprache und Vorwürfen des Vorsitzenden Owsiak stellen.
 
Das Gericht hat den Blogger von allen Vorwürfen der Stiftung freigesprochen. Des weiteren wurden 5 der 6 Vorwürfe von Herrn Owsiak abgelehnt. Das Gericht hat nur einen Punkt der Anklage anerkannt. Hier handelt es sich um den Vorwurf, der Blogger hätte den Vorsitzenden als „Friedhofhyäne“ beleidigt. In diesem Fall befand das Gericht als Richtig, den Angeklagten nicht zu bestraffen, da  hier eine weitgehende „Gegenbeleidigung“ vorliegt (siehe oben: „Gerüche aus Gaskammern Auschwitz, verpiss dich), was de facto bedeutet, dass nach dem Urteil des Gerichts der Vorsitzende Owsiak eine Straftat begangen hat.
 
Der Pressesprecher von Mercedes-Benz Polska Sp. z o.o hat in einer öffentlichen Stellungnahme mit Absicht das Gerichtsurteil verzerrt und sah es nicht ein, weshalb Ihr Haus eine das Recht verachtende Stiftung wirtschaftlich unterstützen sollte. Des weiteren hat er seine große Begeisterung und Unterstützung von Herrn Owsiak bestätigt, der in der Öffentlichkeit Kritiker mit Hassparolen beschmeißt.
 
Bezug nehmend auf die oben geschilderten Tatsachen, möchte ich Ihnen folgende Fragen stellen.
 
Ist es in Deutschland üblich, dass die Firma Mercedes-Benz Stiftungen unterstützt, die offensichtlich Gerichtsurteile missachten?
 
Ist es in Deutschland üblich, dass Ihr Haus vollstes Vertrauen und Sympathie Stiftungsvorsitzenden aussprechen, die ihre eigenen Kritiker mit Fäkalsprache beschimpfen und die eigene Kritik nicht verkraften können und mit den schrecklichen Taten in Auschwitz vergleichen?
 
Ich möchte Sie um eine ehrliche und eindeutige Stellungsnahme bitten.
 
Sollte Mercedes-Benz Deutschland ähnliche Verhaltensweise nicht tolerieren, wovon ich zu triefst überzeugt bin, erwarte ich von Mercedes-Benz Polska die Einhaltung der gleichen Standards in meinem Land, in dem die Marke „Mercedes“ einen hervorragenden Ruf geniest, da jeder Pole genau weiß was in Auschwitz passiert ist. 
 

Mit freundlichen Grüßen


 
Nichtreglementiertes Portal – www.kontrowersje.net

Guten Tag,

In Zusammenhang damit, dass Sie offizieller Sponsor der Stiftung WOŚP (Großes Orchester der Hilfe zu Weihnachten) sind und beabsichtigen, an der von der Stiftung am 11. Januar 2015 organisierten öffentlichen Sammlung teilzunehmen, wende ich mich an Sie um Abgabe einer offiziellen Stellungnahme in den folgenden Angelegenheiten:
 

  1. Im Amtsgericht in der Ortschaft Złotoryja wurde ein Urteil gefällt, dass für Jerzy Owsiak und die Stiftung vernichtend ist. Das Gericht verweist darauf, dass die Aussagen der Zeugen: Jerzy Owsiak, der Buchhalterin Dorota Pilarska und des Sprechers Krzysztof Dobies zur Finanzierung und zur Tätigkeit der Stiftung an der Wahrheit vorbeigehen. Wie nehmen Sie zur Tatsache Stellung, dass prominente Vertreter der Stiftung in der Meinung des Gerichts nicht die Wahrheit über die Finanzen und die Tätigkeit der Stiftung gesagt haben? Hat diese Tatsache für Sie eine Bedeutung?
  2. Trotz mehrmaliger rechtskräftiger Anordnungen des Gerichts haben die Stiftung und Jerzy Owsiak die Übergabe einer Kopie der Rechnungsbücher an das Gericht verweigert. Wie lautet Ihre Stellungnahme zur außergewöhnlichen Tatsache, die evident nicht nur den Glauben an die Transparenz der Stiftung untergräbt, sondern auch deutlich zeigt, dass sich Jerzy Owsiak und die Stiftung nicht an das in Polen gültige Recht halten? Bedeutet die Zusammenarbeit mit der Stiftung in Ihrer Meinung für Sie nicht einen Vertrauensverlust?
  3. Möchten Sie angesichts der obigen Tatsachen, bestätigt durch ein Gerichtsurteil, mit Ihrer Marke, Ihrem Geld und mit Ihrem Engagement weiterhin zu Gunsten der Stiftung tätig sein und sich damit dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit einer Organisation aussetzen, die sich nicht an das Gesetz hält und ihre Transparenz selbst untergräbt?

 
Zur Bestätigung meiner Worte zitiere ich nachfolgend die wichtigsten Passagen der schriftlichen Urteilsbegründung des Amtsgerichts in Złotoryja und gebe den Link zur vollständigen Begründung an.
 
 
I.                Im Lichte des späteren Verhaltens von Jerzy Owsiak als Vorsitzender der Stiftung und der Gesellschaft "Złoty Melon" weckten die Erklärungen zur Absicht Vorbehalte, dem Gericht alle von ihm geforderten Dokumentationen dieser Wirtschaftsteilnehmer zugänglich zu machen (im Umfang des Punktes I der Anweisungen von den Karten 769 und 770). Das ist besonders verwunderlich, wenn es um die Erklärungen von Jerzy Owsiak zu Buchhaltungsfragen geht, wo er grundsätzlich kein detailliertes Wissen hatte (was man ihm nicht übel nehmen konnte), sondern auf das Wissen der Buchhalterin verwies (das Gericht hat Dorota Pilarska verhört), aber die Buchhalterin verwies bei detaillierten Fragen auf die Dokumentation und die wurde dem Gericht letztendlich verweigert.
II.             Diese Dokumentation hatte entscheidende Bedeutung für die Bewertung des in der Meinung des Gerichts grundlegenden Vorwurfs von Piotr Wielgucki, der sich vereinfachend auf die Feststellung reduziert, dass bei der Nutzung der Firmen "Mrówka Cała” und "Złoty Melon” für Transaktionen dieser Wirtschaftsbeteiligten mit der Stiftung die aus den öffentlichen Sammlungen stammenden Geldmittel zu einem bestimmten Teil an Jerzy Owsiak abgeführt werden.
III.        Piotr Wielgucki bewies die Existenz des Mechanismus der Transaktionen und Verträge im Dreieck der Wirtschaftsbeteiligten (Stiftung WOŚP, Gesellschaft "Złoty Melon" und Firma "Mrówka Cała", und sogar diese zweifelhafte Buchhaltungsdokumentation hat diesen Mechanismus bestätigt – erforderlich war die Feststellung des Umfangs dieses Mechanismus und somit der Stichhaltigkeit der vom Beklagten auf diesem Gebiet verwendeten Formulierungen, durch Anforderung der Buchhaltungsdokumentation in einer Form, die eindeutig eine Antwort auf die Beträge dieser Transaktionen gibt – und diese wurde dem Gericht verweigert.
 
Gesamte Begründung: http://kontrowersje.net/foto/uzasadnie3.pdf
 
***
 
Sehr geehrter Herr Wielgucki,

vielen Dank für Ihre Nachricht und für Ihr Interesse an unseren Wohltätigkeitsaktivitäten.
In der Tat arbeiten wir mit mehreren Wohltätigkeitsorganisationen zusammen, darunter auch WOŚP, welches wir als eins der ehrbarsten Organisationen des gemeinsamen Nutzen in Polen sehen. Dies bestätigt auch der vor kurzem an Herrn Owsiak verliehene Titel – „Mann der 25 Jahre“. Die Firma  Mercedes-Benz Polska ist stolz darauf, dass wir mit der Wohltätigkeitsstiftung WOŚP, der viele Menschen Gesundheit und Leben verdanken, zusammenarbeiten.

Wir kennen den gesamten Inhalt des von Ihnen herangezogenen (nicht rechtskräftigen) Urteils. Dieses Urteil behauptet lediglich, dass Sie, entgegen der Meinung von WOSP, das Recht hatten Ihre subjektive Meinung zu deren Tätigkeiten zu äußern.  Des weiteren, ist es ein Urteil, das Sie als schuldig erklärt, Herrn Owsiak beleidigt zu haben.

Aufgrund des baldiges Weihnachtsfestes wünsche ich Ihnen alles gute, eine besinnende Zeit und mehr Vertrauen an Menschen die gutes tun. Ich hoffe Sie werden niemals in die Lage geraten, dass Sie Hilfe von einem der Geräte gebrauchen welche mit dem roten Herzchen der WOSP gekennzeichnet sind.

Viele Grüße
Aleksander Rzepecki
Public Relations
Product Communication Mercedes-Benz Commercial Vehicles
Mercedes-Benz Polska Sp. z o.o.
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mailto: aleksander.rzepecki@daimler.com